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Gute Vorsätze – So klappt es endlich!

Der Jahresanfang bietet sich an, alte Gewohnheiten hinter sich zu lassen und neue zu entwickeln. Gute Vorsätze sind eine tolle Sache, denn jeder findet doch einen Punkt, an dem er gerne arbeiten will. Aber wie schafft man es, seine Vorsätze auch in die Tat umzusetzen?

Von Linda Altendorfer

Eine bessere Ernährung, fitter werden, mehr Bücher lesen, Geld sparen, weniger Plastikmüll produzieren – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.  Allerdings gibt es da dieses Problem mit dem Durchhaltevermögen. Wer kennt es nicht: Anfangs ist man hochmotiviert, isst gesund, treibt jede Woche Sport und liest in sieben Tagen zwei Bücher.

Doch schon nach kurzer Zeit verlässt einen dieses Hochgefühl und spätestens Mitte März ist alles schon wieder beim Alten – und man selbst ziemlich frustriert.

Wie schaffst du es, dass deine Vorsätze auch tatsächlich zu Gewohnheiten werden, die du langfristig beibehältst?

1. Klare Ziele formulieren

Um unsere Ziele zu erreichen, sollten wir sie sie klar formulieren. Denn nur so können wir auch feststellen, wie nah wir ihnen schon gekommen sind. Also sagst du zum Beispiel „Ich werde dreimal die Woche trainieren“ anstatt „Ich möchte öfter ins Fitnessstudio gehen“, oder „Ich nehme ab sofort täglich ein leckeres gesundes Frühstück zu mir“ anstatt „Ich möchte gesünder essen“.

2. Frag dich: Warum?

Wenn du dich mal wieder auf dem Laufband quälst oder mit sehnsuchtsvollem Blick am Süßigkeiten-Regal vorbei gehst, solltest du dir immer vor Augen führen, warum du das Ganze überhaupt machst. Denn nur so, wenn wir nämlich auch in den schwächeren Momenten unsere Gründe kennen, werden wir es schaffen, auch langfristig unsere Gewohnheiten zu ändern.

Also schreib dir am besten auf, wieso du dir diese Dinge vorgenommen hast und führe es dir immer wieder vor Augen! „Ich möchte gesund bleiben und mich besser fühlen“ – „Ich möchte wieder in meine Lieblingsjeans passen“ – „Ich möchte mit dem gesparten Geld in einen grandiosen Urlaub fahren“ – … Finde dein Warum!

3. Kleine Schritte führen zum Ziel

Kennst du die Situation, wenn du vor einer Aufgabe stehst, die dir riesig groß erscheint, sodass du dich total überfordert fühlst und gar nicht weißt, womit und wie du überhaupt anfangen sollst? Wenn es richtig blöd läuft, machst du am Ende … gar nichts.

Unsere Vorsätze wollen wir ja aber unbedingt einhalten und neu durchstarten! Deshalb macht es Sinn, seine großen Ziele (z.B. „Ich möchte bis zum Ende des Jahres zehn Kilo abnehmen“) in kleine Schritte herunterzubrechen. Wenn du beispielsweise für einzelne Monate ein kleineres Teilziel hast, fällt es dir leichter dieses zu erreichen, anstatt wenn du dir immer nur dein großes Ziel vor Augen führst.

4. Realistisch sein

Gibt es ein schlechteres Gefühl, als wenn man seine selbst aufgestellten Vorsätze nicht einhält?

Das wollen wir unbedingt vermeiden! Ein Fehler, den man häufig begeht, ist es, zu viel auf einmal zu wollen. „Dream big“ – das ist ja schön und gut, aber manche Dinge sind einfach etwas unrealistisch.

Wenn sich eine bekennende Couchpotato vornimmt, ab sofort jeden Tag um 5 Uhr für zwei Stunden laufen zu gehen, ist das womöglich ein etwas überambitionierter Vorsatz.

Deshalb sollten wir unsere Ziele zwar nicht zu niedrig stecken (es darf schon eine Herausforderung sein), aber sie sollten erreichbar sein.

6. Inspiration und Motivation

Deine Ziele wortwörtlich vor Augen zu haben hilft dir unheimlich dabei, sie auch zu erreichen.

Deshalb könnte es eine gute Idee sein, inspirierende und motivierende Bilder und Sprüche auszudrucken und aufzuhängen. Du könntest dir ein Visionboard für das Jahr 2018gestalten, auf dem du all deine Vorsätze und Ziele festhältst.

Eine super Motivation ist definitiv auch die Belohnung. Ja, es ist ganz wichtig, dass wir uns zwischendurch auch mal etwas gönnen, wenn wir schon so toll durchgehalten haben! Das kann ein Besuch in einem Restaurant sein, ein Wellnesstag oder ein neues Kleidungsstück.

Inspiration und Motivation sorgen dafür, dass Du am Ball bleibst.

7.  Entwickle neue Routinen

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und neue Veränderungen sind vor allem am Anfang eine echte Herausforderung. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass wir diese so schnell wie möglich in neue Routinen einbinden – denn nach einer bestimmten Zeit fallen die uns bekanntlich nicht mehr so schwer.

Wenn wir also jeden Tag zum Beispiel nach dem Aufstehen erstmal einen halben Liter Wasser trinken oder jeden Abend eine Stunde vorm Zubettgehen das Smartphone weglegen und zum Buch greifen, wird es zur Gewohnheit – und uns irgendwann gar nicht mehr schwer fallen.

Auch hier gilt: realistisch sein und nicht zu viel auf einmal wollen.

8. Sei nicht zu hart zu dir selbst!

Ganz wichtig bei all diesen tollen Dingen, die wir uns vorgenommen haben: Wir sollten nicht zu hart zu uns selbst sein, wenn es mal nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen. Auch die sportlichsten, am gesündesten essenden, belesensten, umweltschonendsten, finanziell unabhängigsten Menschen hatten auf ihrem Weg mal Rückschläge!

Der Unterschied ist nur: Sie sind aufgestanden und haben weitergemacht. Es ist ein Prozess, eine Entwicklung, wir sollten nicht erwarten, dass von heute auf morgen alles super läuft. Deshalb sollten wir uns keinen Stress machen, wenn wir nicht zu hundert Prozent alles direkt umsetzen, sondern uns eher auf das fokussieren, was wir schon bis hierhin erreicht und verändert haben.

Mit diesen kleinen Tipps und Denkanstößen wird es hoffentlich etwas leichter, mit deinen neuen Vorsätzen in 2018 durchzustarten!

Über Linda

Hi, ich bin Linda, Studentin, begeisterte Sportlerin und veganer Foodie. Ich liebe es mehr als alles andere, meine Leidenschaften mit anderen zu teilen.

Du möchtest mehr über Linda erfahren oder suchst nach Inspiration? Beides findest du auf Instagram unter @plantsandbliss