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Die L’Etape du Tour – 169 Km, 15.000 Teilnehmer, vier Alpenpässe und eine Schotterpiste

Unsere Ambassadoren Veronika Michelfeder und Alexander Stertzik auf dem Weg zu einer großen sportlichen Herausforderung

Vor einigen Wochen schrieb uns Alexander: »Vroni und ich sind fleißig am Trainieren und haben eine tolle Neuigkeit: Wir nehmen an der L’Etape de Tour teil. Das ist ein großes Rennen, an dem man eine ausgewählte Etappe der Tour de France außerhalb des offiziellen Rennens fährt.
Wir haben nun knapp fünf Wochen Zeit uns vorzubereiten. Die Etappe ist 169km lang und hat 4000 Höhenmeter.«

Die L’Etape du Tour findet zum 28. Mal statt und ist mit bis zu 15.000 Teilnehmern eine der bekanntesten Massenveranstaltungen im Radsport. Jedes Jahr wird ein Teilstück der Tour de France ausgewählt, das von den Amateuren an einem Tag bewältigt werden muss.

Dieses Jahr startet die L’Etape du Tour in Annecy. Die Stadt liegt im Südosten Frankreichs, an der Nordspitze des 27 km² großen Lac d’Annecy.

Die Tour verlangt den Sportlern einiges ab. Nach 30 Kilometern erreichen sie den ersten von vier Alpenpässen: Der Col de Croix Fry. Das sind 11,3 Kilometer bei einer durchschnittlichen Steigung von 7%.

Dem folgen noch viele weitere sehr anspruchsvolle Herausforderungen – Pässe mit Extremsteigungen und eine unwegsame Schotterpiste.

Am Ende werden die Radamateure aber mit einer Abfahrt von 6% über 15 Kilometer belohnt. Eine verdiente Erfrischung und ein wunderschöner Abschluss.

Wir haben Veronika Michelfelder und Alexander Stertzik zur Tour L’Etape und ihrem Radabenteuer interviewt


Was war euer erster Gedanke, als ihr von eurer Teilnahme erfahren habt?
Wir haben die Teilnahme an der Tour über ein Gewinnspiel der Marke Katusha gewonnen und uns riesig gefreut, da normalerweise hunderte bei solchen Gewinnspielen mitmachen. Umgehend haben wir uns die Strecke angeschaut und waren dann natürlich auch etwas eingeschüchtert und haben in unserem Kurzurlaub im Schwarzwald sofort mit dem Bergtraining begonnen.

Wie bereitet ihr euch auf die L’Etape du Tour vor?
Gewonnen haben wir mit der Teilnahme auch den Support durch das Profiteam Katusha Alpecin und von einem Top Fahrer einen vier Wochen Trainingsplan erhalten. Grob gesagt, Eat – Train – Sleep – Repeat. Ganz so schlimm ist es natürlich nicht, aber wir sind ca. zehn bis zwölf Stunden pro Woche auf dem Rad und trainieren zusätzlich noch unsere Beweglichkeit und Kraft.

Schaut ihr euch die Strecke vorher an oder lernt ihr sie praktisch erst bei der Tour kennen?
Zeitlich geht es sich leider nicht aus, die Strecke oder Teile davon vorab zu fahren. Man kann sich aber auf Youtube die komplette Strecke anschauen, da sie viele Teilnehmer im Vorfeld fahren und filmen.

Sprecht ihr mit Radsportlern, die die Strecke kennen?
Leider kennen wir bisher keine Radsportler, die die Strecke bereits kennen, sind aber in Kontakt mit dem Team und anderen Fahrern und Fahrerinnen.

Wie bereitet ihr euch konkret auf die Streckenabschnitte vor?
Wir haben durch unseren Trainingsplan genaue Trainingseinheiten. Diese sind sowohl im Intervall- und Kraftbereich, aber auch lange und bergige Trainings von bis zu fünf Stunden mit über 2000 Höhenmeter sind im Plan enthalten.

Habt ihr vielleicht sogar einen Coach?
Einen Coach direkt haben wir nicht. Durch unsere langjährige Erfahrung im Ausdauer- und Kraftsport sowie durch Kontakte zu Trainern und Physiotherapeuten sind wir aber sehr gut vorbereitet.

Was ist aus eurer Sicht die größte Herausforderung auf der Strecke?
Die größte Herausforderung scheint für uns aktuell einfach die Dauer der Tour zu sein. Also die Kombination aus vielen Kilometern und den Höhenmetern. Wir rechnen damit in acht Stunden ins Ziel zu kommen. Das bedeutet also viel Zeit im Sattel, anstrengende Anstiege und Abfahrten mit hoher Geschwindigkeit, bei denen man sich sehr konzentrieren muss. Dazu kommen noch die Ernährung und das Wetter. Zu heiß sollte es nicht sein, aber trocken schon.

Muss man sich auf so eine Tour auch mental vorbereiten? Und wenn ja, wie macht ihr das?
Zu viele Gedanken wollen wir uns nicht machen, aber gedanklich spielt man natürlich alles einmal durch. Das sehr große Starterfeld ist neu für uns. Da wir die Tour aber gemeinsam fahren, unterstützen wir uns gegenseitig und können uns somit helfen, pushen und motivieren.

Benötigt man besonderes Equipment?
Wichtig ist natürlich die richtige Ernährung, ein Top Rad und bequeme Kleidung. Für das Rennen in Annecy erhalten wir Profiräder und an unseren neuen Radhosen haben wir uns schon gewöhnt und diese eingefahren.

Verändert ihr auch eure Ernährung während der Vorbereitung?
Wir nutzen während den Trainings schon lange Zeit die Riegel von PURYA! und Rawbite. Daran ändern wir auch während der Tour nichts. Unsere Getränke haben wir bisher selbst gemischt. Diese werden uns aber nicht für die komplette Tour ausreichen. Es gibt aber acht Verpflegungsstationen und dort werden wir unsere Flaschen immer wieder auffüllen und zu Früchten und Gels greifen.

Inwieweit helfen euch PURYA! Produkte vor und während der Tour? Was nehmt ihr mit?
Wir nutzen die Protein Riegel von PURYA! sowohl während den Touren und danach. In unserem Frühstückmüsli haben wir PURYA! Super Sprouts Leinsamen, Chiasamen und Buchweizen, sowie das Erdbeer Vanille Pulver in unseren Shakes.

Wie kommuniziert ihr während der Tour? Fahrt ihr immer hinter- bzw. nebeneinander? Wie muss man sich das vorstellen?Veronika fährt über 6000km pro Jahr und ist somit sehr gut vorbereitet. Ich bin dieses Jahr deutlich weniger im Sattel gesessen. Wir haben beide ein ähnliches Tempo am Berg und haben es so geplant, dass wir unseren eigenen Rhythmus fahren und wenn nötig auf einander warten. Das spielt aber nur am Berg eine Rolle. Die Abfahrten und flachen Strecken fahren wir gemeinsam. Das ist dann mal hintereinander mal nebeneinander.

Was erhofft ihr euch von der L’Etape du Tour? Was ist euer Ziel?
Natürlich ist unser primäres Ziel das Rennen gesund und munter zu beenden. Die Tour wird viele beeindruckende Bilder bieten und somit ist schon die Teilnahme ein einmaliges Erlebnis. Alles andere zeigt sich während des Rennens. Wir sind gespannt und voller Vorfreude.

Liebe Veronika und lieber Alexander – wir danken euch für das Interview und drücken ganz fest die Daumen.

(Quellenhinweis Fotos dieses Artikels: Die Fotos wurden uns freundlicherweise von Alexander Stertzik zur Verfügung gestellt.)